Dienstag, 10. Dezember 2013

BIM-Prozess für frühe Projektphasen

Prozess mit Simulationsmöglichkeiten für BIM in frühen Phasen.
Bereits in frühesten Projektphasen eines Projektes kann man auf die Vorteile von BIM-basierter Arbeitsweisen zurückgreifen. Schon einfachste Modelle (bestehend aus Raumzonen) ermöglichen die approximative Simulation von Kosten, Rendite, Energiebedarf, thermischer Behaglichkeit/Energiebedarf, etc. Die Integration der Fachdisziplinen erfolgt dabei qualitativ, was den beschleunigten Entwurfsiterationen zugute kommt. Die Abläufe eines BIM mit mehreren Simulationsthemen in frühen Projektphasen sind dabei anders als bei disziplinübergreifenden BIM-Aktivitäten in der Werkplanung:

Montag, 25. November 2013

12.12.13, Zürich: Vortrag «BIM Building Information Modeling in Dänemark»

Am 12. Dez. 2013 zeigen Asbjørn Levring (DK) und Odilo Schoch (CH) in der Schweizer Baumuster-Centrale Zürich welche Mehrwerte durch BIM in Entwurf und Planung erzielt werden können. Beispiele aus Dänemark veranschaulichen die Konzepte.

Asbjørn Levring’s Grusswort: "I am happy to present how we create value for Danish and international companies using BIM technology. During my work at the Danish Technological Institute I helped software companies, architects, engineers, building owners and manufactures to get added value in BIM by using strategy-based implementation.

Donnerstag, 7. November 2013

Grundlage erfolgreicher BIM Anwendung

Übersicht der Inhalte eines 'BIM Execution Plan'
Die Durchführung von BIM in der Planung stellt eine besondere Herausforderung dar. Die projektspezifisch festgelegten BIM-Ziele mögen rasch definiert sein, aber die Details des BIM in der Anwendung sind vielschichtig und vernetzt. Das helfende Dokument heisst in englischen 'BIM Execution Plan'.
Für die Planer und Projektleiter stellen sich zahlreiche Fragen: Was soll in welcher Phase gemacht werden? An wen, in welchem Format, mit welchen Informationen ist was zu liefern? Was wird für den Bauherrn in der Analyse wichtig sein? Wer hat welche Änderungsrechte am virtuellen Datenmodell?  Muss überhaupt Alles in 3D-sein? etc.

Samstag, 2. November 2013

David Philp, Head of BIM / UK, am 08. Nov. in Zürich

David Philp,
Bildquelle: http://www.cita.ie/1stbimw.asp
Am Freitag 08. Nov. 2013 spricht David Philp, (Twitter: @ThePhilpster) in Zürich am Workshop von BuildingSmart Schweiz. Seit 2012 ist David Philp verantwortlicher Leiter BIM beim britischen Bau- und Beratungsunternehmen ‚mace‘, welches Dienstleistungen über das gesamte Spektrum des Lebenszyklus einer Immobilie anbietet.

Als Referent ist er insbesondere aufgrund seiner Rolle als Vorsteher der BIM Implementierung der britischen Regierung (Head of BIM Implementation, Cabinet Office) sicher sehr interessant. Die Ziele der offiziellen Kampagne erläutert er kompakt in diesem Video :

Mittwoch, 30. Oktober 2013

OLMeRO Listenmanager

Mit dem Smartphone auf der Baustelle bei einer Begehung kurz eine paar Bilder machen,..diese vor Ort noch mit einer Anmerkung zu versehen und somit zeitgleich ein verwendbares Protokoll zu erhalten ist wohl ein Wunsch, den viele Baufachleute hegen.

Dienstag, 29. Oktober 2013

anno 1998 - Bauen nach Smart (SIA)

1998 erschien die vom SIA herausgegebene Publikation  "Bauen nach Smart".

Kernaussage dieser Publikation ist der angebliche Vorteil von integrierten und zielorientierten Arbeitsweisen. Diese würden die Zusammenarbeit zwischen Planern, Bauherren und Unternehmern verbessern. Dadurch würde der Planer frühestmöglich aufzeigen, welche Entscheide zu welchen Kosten führen.

Was hat dies mit BIM zu tun? Die Arbeitsgruppe, welche die Publikation erstellt hat, nennt diese Hauptelemente des "Bauen nach Smart", welche in Kostenvorteilen resultieren würden:
- Zielvereinbarung
- Interdisziplinarität bis hin zu frühen Besprechungen mit ausführenden Unternehmen und Nutzern.
- Handlungsvorschläge für die Nachfolgenden Phasen

Sonntag, 20. Oktober 2013

Google & BIM?

Screenshot der Meldung von
 http://www.construction-manager.co.uk
Update (5. Dez. 2014): mit FLUX ist eine Firma in die Öffentlichkeit gegangen, die u.a. von Google Ventures unterstützt wird.

Ursprünglicher Artikel: Seit ein paar Tagen sind Artikel (z.B. Construction-Manager.co.uk) und Twitter-Posts zu lesen, welche Spekulationen um angebliche Projekte von Google im Baubereich und BIM und um die (noch leere) Website Vannevartech verteilen.


Nur ungern verbreite ich Spekulationen. Allerdings nehme ich in meinen Vorträgen oft und gerne Bezug auf Google. Dabei insbesondere die Möglichkeiten und Präzision Google Trends zu Krankheiten. Ganz im Sinne des BIM interessiert daran die Möglichkeit zur Vorhersage von Ereignissen aufgrund verknüpfter Informationen. Weitere Referenzen sind die Gefahr einfachen Bedienung, technischen Verknüpfung, Daten(un)sicherheit und insbesondere die Möglichkeit der Kooperation in Teams.

Samstag, 19. Oktober 2013

Britische Eleganz - RIBA Plan of Work 2013

Grafik der Gliederung des PoW
aus www.ribaplanofwork.com
Das britische Äquivalent zum Schweizer Leistungsmodell SIA 112 nennt sich „Plan of Work “ (PoW, kostenlos unter www.ribaplanofwork.com ). Dieser Artikel erläutert die Grundlagen des PoW. In einem weiteren Artikel vergleiche ich die SIA 112 (Version 2001) mit PoW (Version 2013). 

Die aktuelle Ausgabe des PoW ist dieses Jahr (2013) erschienen. Betreffend der Integration digitaler Werkzeuge und Arbeitsweisen ist es ein Meilenstein. Die Liste der Aufgaben sieht explizit „Information Exchange“ in 8 Phasen vor.

Freitag, 18. Oktober 2013

Werkzeug für RIBA Plan of Work

Screenshot von http://www.ribaplanofwork.com/Toolbox.aspx
Eine erfreuliche Trouvaille ist die RIBA Toolbox des ‚Royal British Institute of Architects‘: Eine clever konzipierte Excel-Datei, welche unter  http://www.ribaplanofwork.com/toolbox.aspx zu finden ist.

Das Werkzeug zielt darauf ab, kooperierende Projektteams zu schaffen. Als Excel-Datei kann das Werkzeug beinahe jeder nutzen. Das Werkzeug erlaubt eine erste und sehr einfache Erarbeitung der grundsätzlichen Projektorganisation im Sinne des RIBA Plan of Work (PoW) 2013.

Freitag, 11. Oktober 2013

BIM auf der EXPO REAL 2013

BIM im Planungs- und Erstellungsprozess angewandt schafft erhebliche Mehrwerte über den ganzen Lebenszyklus einer Immobilie. Diese Erkenntnis dürfte von grösstem Interesse für Projektentwickler, Investoren und Verwalter grosser Immobilienbestände sein, so dass die Präsenz des Themas auf der EXPO REAL zu erwarten war. So waren die in München gezeigten Vorteile von BIM auch auf die Belange dieser Zielgruppe ausgerichtet. Vorträge gab es z.B. zu:         

BIM - Building Information Modeling
ATP Architekten und Ingenieure,
Integral Planen mit BIM am Beispiel EDEKA; Thomas Schulte

3D-Planung als virtueller Bauprozess
Drees & Sommer AG,
Fehler vermeiden statt korrigieren: 3D-Planung als virtueller Bauprozess beim Hochhausprojekt Bau 1 von Roche in Basel

Donnerstag, 10. Oktober 2013

BuildingSmart 2013 München


Auf der diesjährigen BuildingSmart–Konferenz in München kristallisierten sich drei Kernthemen heraus:
  1. Wie können die Prozesse zum Erstellen des virtuellen Gebäudes strukturierter werden?
  2. Wie können die Mehrwerte des BIM einer breiteren Öffentlichkeit erläutert werden?
  3. Warum gibt es nicht zahlreiche Projekte, welche öffentlich gezeigt werden können?

Die Antwort zur ersten Frage ist: Während die Prozesse beim Erstellen eines physischen Gebäudes meist koordiniert werden, scheinen die Abläufe und Aktionen zum Erstellen des virtuellen Gebäudes noch unklar. Auf der physischen Baustelle sind Mängel sichtbar, helfen die koordinierenden Leistungen der Architekten, Fachplaner und Poliere, dass Baustellenlogistik geplant ist. Das direkte Gespräch per Telefon, in Koordinationssitzung oder direkt auf der Baustelle die Aktivitäten zu synchronisieren.

Freitag, 4. Oktober 2013

Koordinationshilfe: IDM – Information Delivery Manual

Schema der beiden Qualitätskontrollpunkte: vor Versand und direkt bei Empfang.
BIM kann in der täglichen Anwendung massiven Effizienzgewinn und bessere Wertschöpfung bringen, vorausgesetzt es ist sichergestellt, welche Informationen von den jeweiligen Projektbeteiligten in welcher Form erbracht werden. Als zentrales Steuerungswerkzeug dient hierzu das „Information Delivery Manual (IDM)“. Es beschreibt projektspezifisch, wer welche Arbeit wann und  in welchem Detaillierungsgrad macht und wie an wen liefert. Beispiel sind rar, doch gibt es Textvariante, sowie die grundsätzliche Zusammenfassung der internationalen Building Smart.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Jahrestagung 2013 der SIA-Berufsgruppe Technik

Präsentation von Herr Wehrle, ERNE AG,
während der Erläuterung des IDM aus der
Zusammenarbeit mit O. Schoch
Eine der grössten Veranstaltungen zum Thema BIM in der Schweiz war dieses Jahr sicherlich die Jahrestagung 2013 der SIA-Berufsgruppe Technik, die am 19. September im Hotel Astoria in Luzern stattfand. Diese stand unter dem Thema "Leiter Gebäudetechnik Ein neues Berufsfeld – Fachkoordination mit Building Information Modeling (BIM)". Mehrere Referenten erläuterten Ihre Sicht auf BIM und interdisziplinäre Methoden. Daraus entstand eine Sammlung vieler Themen.

Einen Bericht zu der Tagung mit ca. 160 Teilnehmern, hat Frau J. Glanzmann Gut für das Tec 21 geschrieben. Wer sich für die Referenten und die Folien der Präsentationen interessiert, wird hier fündig.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

regional unterschiedliche Gründe für BIM


In den Diskussionen zu den Vorteilen von BIM werden oft verbesserte Planungsqualitäten und Detaillierung aufgeführt. Diese Argumente sind auch im Ausland die treibende Kraft – unabhängig von Enthusiasten, Anwendern oder softwarefirmen.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass beispielsweise in China aus eigener Erfahrung BIM ein aktuelles Thema ist . Aber bereits die Planung und Montage von Einbauteilen für Leuchten in Betondecken überhaupt nicht Standard sind.

Dienstag, 1. Oktober 2013

BIG BIM / little bim von Finith E. Jernigan



Das Buch "BIG BIM little bim" von Finith E. Jernigan erschien bereits 2007, weshalb man wohl nicht erwarten darf, dass dieses Buch den aktuellsten Stand der Diskussion in der Anwendung von BIM wiedergibt. Auf das Buch wird in Blogs jedoch des öfteren hingewiesen und der Anspruch des Untertitels "A practical approach to BIM, Integrated practice done the right way!" weckt Interesse.
So liegt der Fokus des Buches in der Tat nicht auf Softwarethemen und technischen Fragen, die als little bim bezeichnet werden, sondern dem BIG BIM, dem planerischen konzeptionellen Vorgehen.
Es geht um die Herausarbeitung einer Arbeitsmethodik, bei der alle Informationen rund um ein Projekt im Planungsprozess so aufgearbeitet werden, dass gute Grundlagen für frühe Entscheide entstehen. 
Auch wenn das Vorgehen in Teilbereichen stark auf die amerikanische Planungsbranche abgestellt ist, bleibt doch ein sehr guter Eindruck dessen, was man unter BIG BIM verstehen kann, welche einfachen Prinzipien es unterliegt und wie man es mit konventionellen Tools umsetzen kann.
Wer allerdings allzu konkrete Handlungsschritte und Einführungen in Standards, Schnittstellen oder Guidelines erwartet, der wird durch dieses Buch enttäuscht sein.